Luise Leininger Schule

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Luise Leininger Schule

 

 

Willkommen auf der Homepage der Luise Leininger Schule.  

Stand: 9.Juni  2010

(Photo: A.L.)

Neue Rektorin bringt viel Erfahrung mit

Sabina Jaschke-Zimmermann ist gestern als neue Schulleiterin der Luise-Leininger-Schule eingeführt worden. Die 50-jährige Pädagogin übte das Amt zuvor bereits ein gutes Jahr kommissarisch aus. In der Förderschule werden rund 80 Kinder und Jugendliche unterrichtet, denen das Lernen schwerfällt.

(Sigmaringen/sz) Die Schüler begrüßen ihre Rektorin gerne per Handschlag. Sie suchen Nähe. Offensichtlich finden sie die bei ihr. Zu der neuen Chefin pflegen die Schüler bereits ein vertrautes Verhältnis. Das liegt daran, dass Jaschke-Zimmermann seit fünf Jahren an der Schule ist. Schnell übernahm die Sonderschullehrerin Verantwortung. Weil die frühere Schulleiterin Sabine Bimek krankheitsbedingt ausfiel, sprang Frau Jaschke ein. Kommissarisch leitet sie die Schule seit knapp einem Jahr. Seit diesem Schuljahr ist sie offiziell in Amt und Würden. Bei einer Feierstunde gestern in der Aula der Schule wurde die 50-Jährige als Schulleiterin begrüßt. Eine Vielzahl von Rektorenkollegen war gekommen, was deutlich macht: "Sigmaringen ist ein Schul- und Bildungszentrum erster Güte", sagte Bürgermeister Dr. Daniel Rapp. Er erneuerte sein Versprechen, dass die Stadt gewillt sei, ihrer Verantwortung als Schulträger gerecht zu werden.

Walther Paape vom Schulamt kritisierte die gesellschaftliche Entwicklung. Die obere Schicht müsse ihren Pflichten nachkommen, Verantwortung zu übernehmen und für weniger Talentierte und Akzeptierte einzustehen. "Das scheint aus der Mode gekommen", mahnte der Schulamtsdirektor.

"Einen beeindruckenden Erfahrungshintergrund" bringe Jaschke-Zimmermann mit: Nach dem Abitur hängte sie eine Gärtnerlehre an, ein Praktikum führte sie auf den Weg der Sonderschulpädagogik. Die jetzige Schulleiterin lernte die Arbeit mit Behinderten in Mariaberg kennen und arbeitete für den Landkreis als ehrenamtliche Familienhelferin. Seit 1988 arbeitet sie als Sonderschullehrerin - und kam nach diversen Stationen vor fünf Jahren an die Sigmaringer Förderschule.

Dass die Schule und ihr Umfeld es gutheißen, dass eine Lehrkraft aus den eigenen Reihen berufen wurde, machten verschiedene Redner deutlich. "Sie kennen die Schule von innen und von außen", sagte Schuldekanin Adelheid Schleyer.

Elternvertreterin Isolde Katzmann dankte für den Einsatz während der Übergangszeit. Einen "herzlichen, ehrlichen und heiteren Glückwunsch" sprach Schülersprecherin Daniela Alber aus. Ludwig Kotthoff von der Nachbarschule betonte: "Wir Bilharzianer wissen eine kompetente, kooperative und freundliche Rektorin in unserer Nähe." Keinen Zweifel daran, dass Jaschke die richtige sei, ließ Margret Oerding, die dienstälteste Lehrerin an der Schule.

Jaschke versprach, alles zu tun, um ihren Schülern die Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben zu ermöglichen. Nicht umsonst sprach Schulamtsdirektor Walther Paape von einer Herkules-Aufgabe. Sabina Jaschke wird ihre ganze Kraft benötigen, denn der Stellvertreterposten bleibt vakant. Das Ministerium muss entscheiden, ob die Stelle überhaupt wiederbesetzt wird.

Von unserem Redakteur
Michael Hescheler

 

Südkurier (Kurt Löscher)

Vakante Leitungsstelle besetzt

An der Luise-Leiniger-Schule in Sigmaringen wurde Sabina Jaschke-Zimmermann nach zwei Jahren Vakanz als Schulleiterin in ihr Amt eingeführt. Die Förderschule ist Bestandteil der Sigmaringer Schullandschaft.

Wollen an einem Strang ziehen (von links): Schulamtsdirektor Walther Paape, Sabina Jaschke-Zimmermann und Bürgermeister Daniel Rapp.

Sigmaringen – Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie der Kollegenkreis bereiteten am gestrigen Donnerstag der neuen Schulleiterin der Luise-Leininger-Schule ein herzliches Willkommen. Umrahmt wurde die Feierstunde von einer Flötengruppe „Dixieland“. Viel Beifall erhielten auch die Schülerinnen und Schüler mit einer Theateraufführung „Das Lied der bunten Vögel“.

Als erster Redner ergriff Bürgermeister Daniel Rapp das Wort. Sigmaringen mit seinem Schul- und Bildungszentrum sei ein Schulstandort erster Güte. Die Luise-Leininger-Schule sei ein bedeutender und wichtiger Bestandteil dieser Schullandschaft. Die Abkürzung „LLS“ stehe für Leben, Lernen und Spielen und verleihe der Schule ein besonderes Profil. „Wir sind stolz auf diese Schule“, sprach Rapp auch im Namen des Gemeinderates und freute sich auf eine gute Zusammenarbeit mit der neuen Leiterin.

Die Geschichte der Luise-Leininger-Schule sei in den vergangenen Jahren wechselhaft verlaufen, blickte Walther Paape, Leiter des Amtes für Schule und Bildung, kurz zurück. Dass der Schulbetrieb und das Tagesgeschäft weiterliefen, sei einem erfahrenen Kollegium und der umsichtig agierenden stellvertretenden Schulleiterin Sabina Jaschke-Zimmermann zuzuschreiben. Paape: „Aber Schulbetrieb und Tagesgeschäft sind nicht alles. Es gilt für jede Schule, darüber hinaus Akzente zu setzen, Visionen zu entwickeln, Netzwerke zu schaffen.“ Den Schülern und Abgängern dieser Schulart, so Paape weiter, müsse erheblich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. „Gilt es doch, möglichst viele von ihnen in gesellschaftliche Verantwortung hinzu zu führen“.

Dieser Auftrag an die Förderschulen, ihre Schüler als akzeptierte Mitglieder in die Gesellschaft zu führen, könne laut Paape nur dann erfüllt werden, wenn ihn entsprechende Lehrerpersönlichkeiten umsetzten. Die neue Direktorin Sabina Jaschke-Zimmermann habe eine Herkulesaufgabe übernommen, für die sie Umsicht, Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft brauche.

Auch die Elternbeiratsvorsitzende Isolde Katzmann, die Schulsprecherin Daniela Alber, der Rektor der Bilharzschule Ludwig Kotthoff und Margret Oerding für das Kollegium, hießen in kurzen Worten die neue Schulleiterin willkommen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kollegen habe sie dazu bewogen, sich als Leiterin der Förderschule zu bewerben, sagte die neue Direktorin Sabina Jaschke-Zimmermann am Ende ihrer offiziellen Einführung.

Photos: A.L.

Aktuell: Elternbrief zum Schuljahresende 08/09

Kinder kommen Meinrad von Au auf die Spur

Unter dem Motto "Geschichte und Geschichten unserer Stadt" hat die Jugendkunstschule Sigmaringen eine neue Themenreihe gestartet, die sich intensiv mit den historischen Größen Sigmaringens beschäftigt. Unter der Anleitung der Kunsthistorikerin und Leiterin der Jugendkunstschule, Daniela Krezdorn, fanden sich Schüler der Luise-Leininger-Schule ein, um den Maler, Gastwirt und Bürgermeister Meinrad von Au kennenzulernen. Bei einem Rundgang durch Sigmaringen spürten die Schüler Wirkstätten des Namhaften auf: das Haus Sutor (in dem er lebte), das Schlossportal (dort hatte ein Hohenzoller Rudolf von Habsburg die Kaiserwürde angetragen) und Gemälde in der Kirche St. Johann. In der Schule schufen die Schüler am zweiten Vormittag Bilderahmen aus Stuck, fein mit Gold überzogen. Als Vorlage für das Bild gab es ein Portrait des Barockmalers, das die Kinder mit selbst hergestellter Farbe und ihren Ideen versahen. Diese Aktion wurde finanziell unterstützt durch die Landesstiftung.sz/Foto: privat

(Erschienen: 16.04.2009)

 

Verabschiedung Frau Rektorin Sabine Bimek am Freitag, den 12. Dezember 2008

Bericht C. Kiefer Schwäbische Zeitung 13. Dez. 2008 (Fotos Torsten Schmanns)

Förderschule hat Bimek viel zu danken

SIGMARINGEN - Temperamentvoll, kreativ und mit Herz und Verstand: So kennen Schüler, Lehrer und Eltern Sabine Bimek. Und so verabschiedete sich die Rektorin der L.uise-Leininger-Schule am Freitag auch in den Ruhestand. Kommissarische Leiterin der Förderschule ist nun zunächst Konrektorin Sabina Jaschke-Zimmermann.

In den Musikraum der Schule hatten Schulträger und Kollegen die Abschiedsfeiergelegt— und gaben damit einen Hinweis darauf, woran das Herz der scheidenden Sonderschulrektorin hängt. So trat nicht nur ein Chor der Lehrerinnen und Lehrer mit einem selbst getexteten Lied auf, sondern die Musikschullehrerin und Konzertpianistin Johanna Amiras trug auf dem schuleigenen Flügel zwei wunderbare romantische Stücke vor.
Bereits am Vormittag, vor der offiziellen Abschiedsfeier, hatten Lehrer und Schüler mit dem selbstverfassten Singspiel „Käpt‘n Bimeks Paddelboot“ die langjährige Schulleiterin verabschiedet.
Bimek, die in Sigmaringen wohnt, hat fast ihr gesamtes Berufsleben an der Luise-Leininger-Schule verbracht. 1979 trat die gebürtige Würtingerin ihren Dienst als Sonderschullehrerin in Sigmaringen an, seit 1996 stand sie an der Spitze der Schule.
Aus gesundheitlichen Gründen tritt Bimek kurz vor Erreichen der offiziellen Altersgrenze in den Ruhestand.

Sowohl Schulamtsdirektor Walther Paape als auch Bürgermeister Dr. Daniel Rapp hoben das außergewöhnlich große Engagement Bimeks hervor. „Sie haben das Amt mit außerordentlich rohem Anspruch an sich selbst angetreten. Ihre Ansprüche für sich selbst haben Sie immer hintan gestellt hinter die Bedürfnisse Ihrer Schüler und Kollegen“, sagte Paape.
„Vorbild und Liebe"
Den Satz des Pädagogen Heinrich Pestalozzi, „Alle Erziehung ist Vorbild und Liebe“, den Bimek am Tag ihrer Amtsübernahme zitiert habe, habe sie selbst zur Richtschnur ihres Handelns gemacht. Rapp sagte: „Sie haben Ihren Beruf nicht als Job aufgefasst, sondern als Herzensangelegenheit.“ Schuldekanin Adelheid Schleyer übermittelte im Namen der katholisch und evangelischen Kirchen Dank und Anerkennung. Für das Lehrerkollegium überreichten Margarete 0erding und Monika Waibel ein Fotoalbum, das Erinnerungen an die vielfältigen  Aktivitäten, Feiern und Ausflüge wachruft. Waibel ergänzte:,, Die stärksten Eindrücke sind aber in unseren Herzen verankert.“
Die Luise-Leininger-Schule zählt derzeit 87 Schülerinnen und Schüler mit einem Förderbedarf im Bereich Lernen in den Klassenstufen eins bis neun. Sie ist eine von sieben Förderschulen und zusammen mit Pfullendorf die größte im Landkreis. Unterrichtet werden Kinder mit individuellen Lernschwierigkeiten.
 

Vorverlegung der Pfingstferien 2009 vom 25.Mai bis 6.Juni

   

Die Luise Leininger Schule bildet zusammen mit der Bilharzschule und der Lassbergschule ein Schulzentrum auf dem "Grünen Hügel" Sigmaringens. Die Zusammenarbeit von Grund-, Förder-Haupt- und Werkrealschule sowie der Sonderschule für Sprach- und Körperbehinderte mit Schulkindergarten kommt allen Kindern zugute. Wir verstehen uns als Teil dieser großen Schulgemeinschaft. Unser gemeinsames Schulgelände mit Spiellandschaften und Freiräumen ist ein idealer Ort der Begegnung für Schüler und Lehrer

Unsere Förderschule
 
ist eine Schule,
die Schülerinnen und Schüler mit Entwicklungsverzögerungen und erheblichen Lernschwierigkeiten aufnimmt
 
ist ein Ort,
wo Schülerinnen und Schüler sonderpädagogische Förderung, Zuwendung und Anerkennung erfahren
 
ist eine Einrichtung,
die in ihrer Erziehungs- und Bildungsarbeit an den Fähigkeiten und Möglichkeiten des Einzelnen anknüpft.
 
Bei uns arbeiten qualifizierte, kompetente und engagierte Lehrkräfte, die aufgrund ihrer Ausbildung nahezu den ganzen Bereich der Sonderpädagogik abdecken, weiterhin ausgezeichnete Fachlehrer im musischen und künstlerischen Bereich, sowie Fachkräfte in Ergotherapie und Psychomotorik, die unseren Schülern zusätzliche Fördermaßnahmen anbieten.
Aufgrund unserer vielfachen Bemühungen um die ganzheitliche Erziehung und Förderung unserer Schüler, wurde uns im Jahre 1999 vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport der Status einer "Förderschule mit ergänzendem Angebot" verliehen.
 
Unsere Schule bietet außerdem:
 
· Beratungsstelle für besonders förderungsbedürftige Kinder
· Zusammenarbeit mit einer Klasse des Körperbehindertenzentrums
· Kooperation mit anderen Schulen
· Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
· Prozessorientierte Diagnostik
· Möglichkeit der Rückschulung in die Grund- und Hauptschule
· Pilotprojekt "Englisch an Sonderschulen"
· Computerkenntnisse
· Persönlichen Kontakt zu den Eltern

 

 

Die Mitglieder der Flötengruppe spielten für ihre Mitschüler.

(SIGMARINGEN/sz) „Es begab sich vor 2000 Jahr', kann es nicht sein, dass es heut auch geschah?“ Dieser Frage ging der diesjährige Adventsgottesdienst der Luise-Leininger-Schule nach.

In dem von Vikar Walterspacher souverän und humorvoll geleiteten Gottesdienst machten sich Schüler der Klasse 3 / 4 auf den Weg zum Stern von Bethlehem. Was sie dabei begleitet, was sie dorthin mitnehmen wollen, hatten sie zusammen mit der Theaterpädagogin Barbara Renner in ihre Koffer gepackt. Praktischerweise hatte jedes Kind einen Teil des Sternes dabei, und so entstand ein großer Stern, der weithin zu sehen war.

Wie der Weg zu diesem Stern erfolgreich zu bewältigen ist, konnten die Schüler der Klassen 6 / 7 hinzufügen. Unterstützt wurden sie von ihren Mitschülern aus der Klasse 4 / 5, die für alle Etappen des Weges passende Symbole dabei hatten, um den Weg zum Stern zu gestalten.

In szenischem Lesen erzählte die Klasse 9 von den drei Sterndeutern, die sich, „vor 2000 Jahr'“, ebenfalls auf diesen Weg begeben hatten, die passenden Gebete steuerten Schüler der Klasse 8 / 9 bei.

Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgten Fritz Rädle und die Flötengruppe der Luise Leininger Schule unter der Leitung von Marlies Siebert.

 

 

   

        


Stand: 09. Juni 2010